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Studium

Hessen verfügt über eine ausgezeichnete Hochschullandschaft: fünf Universitäten, zwei Kunsthochschulen und fünf Fachhochschulen sind hier angesiedelt. Im Wintersemester 2011/2012 waren etwa 209.000 Studierende an  den hessischen Hochschulen immatrikuliert, darunter 27.600 Studenten aus dem Ausland. Hier finden Sie einen Überblick über die Hochschulen in Hessen:

Universitäten

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Die Goethe-Universität ist eine forschungsorientierte Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. Im Jahr 1912 wurde die Universität von Frankfurter Bürgern gestiftet und 1914 eröffnet, heute ist sie mit rund 41.000 Studenten die drittgrößte Universität Deutschlands. Mehr als 500 Professoren lehren in 16 Fachbereichen und 170 Studiengängen. Besonders bekannt  ist die Universität für ihre Studiengänge in Jura, Geschichte, Wirtschaftwissenschaften, Lebenswissenschaften, und interdisziplinäre  Afrika-Forschung. International bekannt ist die Universität zudem für ihr Institut für Sozialwissenschaften. Hier ist die so genannte Frankfurter Schule entstanden, eine der wichtigsten Strömungen der Philosophie und Sozialwissenschaften im 20. Jahrhundert. Im  Frankfurter Westend wurde vor kurzem ein neuer Campus für die Geistes- und Sozialwissenschaften gebaut. Die „Science City Riedberg“ vereint die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Max-Planck-Instituten. Das Land Hessen unterstützt dieses größte Hochschul-Neubauprojekt Europas mit über 500 Millionen Euro.
Goethe-Universität
Senckenberganlage 31
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069-798-0
Internet: www.uni-frankfurt.de

 

Technische Universität Darmstadt
Am 1. Januar 2005 wurde die Technische Universität Darmstadt die erste autonome Universität in Deutschland. Die Universität, 1877 gegründet, ist mit ihren mehr als 17.000 Studierenden  bekannt für die Fächer Ingenieurwesen, Chemie und Informatik. In diesen Bereichen ist die TU so renommiert, dass viele lokale Arbeitgeber die Absolventen gleich nach ihrem Abschluss einstellen. Die TU Darmstadt legt außerdem großen Wert auf Internationalität: Über 14 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland. Zudem unterhält die Universität Kooperationen zu 65 Hochschulen in aller Welt. Sie ist eine der führenden deutschen Forschungs-Universitäten in Ingenieur-, Natur-, Sozial-, Geistes-und Wirtschaftswissenschaften. Darüber hinaus ist die Universität ein Mitglied der TU9-Gruppe (neun führende Technische Universitäten). Die Kombination aus Technik und Wirtschaft,  verbunden mit  Fremdsprachen und Praktika im Ausland, bieten Absolventen hervorragende Chancen im späteren Berufsleben.
Technische Universität Darmstadt
Karolinenplatz 5
64289 Darmstadt
Telefon 06151 / 16-0
www.tu-darmstadt.de

 

Philipps-Universität Marburg
Die Marburger Philipps-Universität wurde 1527 als weltweit erste protestantische Universität von Landgraf Philipp dem Großmütigen gegründet und ist eine der ältesten, durchgängig lehrenden Universitäten Deutschlands. Heute sind etwa 22.000 Studierende in 16 unterschiedlichen Fachbereichen eingeschrieben. Dabei steht das geisteswissenschaftliche, naturwissenschaftliche und medizinische Lehrangebot im Vordergrund. Nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen, mit Ausnahme der Ingenieurswissenschaften, sind an der Philipps-Universität vertreten.
Die Universitätseinrichtungen verteilen sich im Wesentlichen auf zwei Standorte, die über ein gut ausgebautes Busnetz miteinander verbunden sind.
Die Liste bekannter Wissenschaftler - darunter auch Nobelpreisträger -  und renommierter Persönlichkeiten, die in Marburg gelehrt oder studiert haben, ist lang: Denis Papin, Robert Bunsen, Emil von Behring, Alfred Wegener, Otto Hahn u.v.m.
Für die nächsten zehn Jahre plant die Universität ein umfangreiches Neubauprogramm, im Rahmen dessen die geisteswissenschaftlichen Fächer und die Universitätsbibliothek auf einem Innenstadtcampus am Rande des Alten Botanischen Gartens zusammengelegt werden sollen.

Philipps-Universität Marburg
Biegenstraße 10
35032 Marburg
Tel: 06421 28-20
www.uni-marburg.de

 

Justus-Liebig-Universität Gießen
Die Justus-Liebig-Universität Gießen ist eine moderne Hochschule mit über 400-jähriger Geschichte. Sie hat etwa 25.000 Studenten und elf  Fachbereiche, darunter Sozial- und Kulturwissenschaften, Medizin, Rechtswissenschaft und Veterinärmedizin. Innerhalb dieser Fachbereiche haben die Studenten die Wahl zwischen 150 verschiedenen Studienangeboten, die von Bachelor- und Masterstudiengängen bis zur Möglichkeit, zu promovieren, reichen.
Die Universität wurde nach ihrem wohl bekanntesten Fakultätsmitglied, Justus von Liebig, benannt, der als Begründer der modernen Chemie und einer der größten Chemielehrer aller Zeiten gilt. Nachdem er 1824 zum Professor ernannt worden war, lehrte er 28 Jahre lang an der JLU. Ein anderer berühmter Professor war Wilhelm Conrad Röntgen, der die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte und dafür als erster den Nobelpreis in Physik erhielt. 
Die JLU wurde 1607 gegründet und ist heute die zweitgrößte Universität Hessens. Ihre verschiedenen Standorte sind über ganz Gießen verteilt. Die Universität bietet eine bundesweit einmalige Fächerkombination in den Fachbereichen der „klassischen“ Naturwissenschaften, Human- und Veterinärmedizin, Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement und bietet damit eine breite Basis für die Lebenswissenschaften.
Außerdem beherbergt der Campus zahlreiche historische Bauten. Der 400 Jahre alte Botanische Garten, in dem man über 7.500 Pflanzenarten bewundern kann, befindet sich immer noch an seinem ursprünglichen Standort im Stadtzentrum. Er ist für Besucher geöffnet, wird jedoch auch von der Universität zu Forschungszwecken genutzt.

Justus-Liebig-Universität Gießen
Ludwigstraße 23
35390 Gießen
Tel: 0641-99-0
www.uni-giessen.de

Universität Kassel
Die Universität Kassel - 1971 im Zuge der Bildungsreform als eigenständiges Gesamthochschulmodell gegründet - ist geprägt durch einen in Deutschland ungewöhnlich vielschichtigen Verbund von Kompetenzen, die sich auf Natur und Technik, Kultur und Gesellschaft konzentrieren, in diesen Bereichen sind mehr als  22.000 Studierende eingeschrieben.  Die Universität ist sehr international ausgerichtet, so gibt es über 180 Kooperationsabkommen der unterschiedlichsten Institute und 16 Partnerschaften mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen aus der ganzen Welt. Kassel genießt außerdem einen guten Ruf für die Kurse am Graduate Center for Environmental Studies, wo Studierende Masterkurse in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt absolvieren können. Charakteristisch für die Universität Kassel ist außerdem das ausgewogene Verhältnis ihres Fächerspektrums in den Ingenieur-, Naturwissenschaften und der Mathematik einerseits sowie den Geistes-, Gesellschaftswissenschaften und der Kunst andererseits.

Universität Kassel
Mönchebergstraße 19
34109 Kassel
Tel +49 561 804-0
www.uni-kassel.de

Hochschulen

Hochschule Darmstadt
Die Hochschule Darmstadt gehört mit ihren etwa  12.000 Studierenden, 300 Professuren und über vierzig Studiengängen zu den größten Fachhochschulen in Deutschland. Ihr Lehrangebot und ihre Forschungskapazität erstrecken sich von den Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Informationswissenschaft und Informatik über Wirtschaft, Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit bis zu Architektur, Medien und Design. Die praxisnahe, wissenschaftlich fundierte Hochschulausbildung genießt einen guten Ruf. Die ehemals „Fachhochschule Darmstadt“ genannte Einrichtung wurde 1971 aus mehreren Vorgängern gegründet. Die Wurzeln der heutigen Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen reichen mit der „Landesbaugewerkschule Darmstadt“ bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Die Designlehre kann auf über 100 Jahre Geschichte zurückblicken. 2006 wurde die Fachhochschule umbenannt in „Hochschule Darmstadt – University of Applied Sciences“. Die Fachbereiche der Hochschule sind an fünf Standorten im Darmstädter Stadtgebiet sowie in Dieburg angesiedelt.

Hochschule Darmstadt University of Applied Sciences
Haardtring 100
64295 Darmstadt
Tel.: 06151 16-02
www.h-da.de

 

Fachhochschule Frankfurt am Main
Die Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences mit ihrem wissenschaftlich qualifizierten und praxisorientierten Studienangebot eröffnet jungen Menschen den Einstieg in eine attraktive Beruf. In berufsbegleitenden Studiengängen und Aufbaustudien qualifizieren sich  an die  10.000 Studenten aus fast 100 Nationen für die zukünftigen Anforderungen in ihrem Berufsfeld. Die vier Fachbereiche mit über 40 Studiengängen spiegeln das wissenschaftliche Profil der Hochschule wider. Das Studienangebot wird stetig weiterentwickelt und um zukunftsorientierte Studiengänge ergänzt. Neben dem Fachstudium spielt  die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Teamkompetenz und Arbeitstechniken eine wichtige Rolle. 888 haupt- und nebenamtlich Lehrende mit Praxiserfahrung garantieren eine qualifizierte wissenschaftliche und anwendungsbezogene Ausbildung. Der Campus mit seiner großzügigen Anlage und die neu gestaltete Mensa tragen zu einer guten Studienatmosphäre bei. Deutschlandweit einzigartig ist das umfassende  und zudem meist kostenfreie Sportangebot der Fachhochschule. Das FH-Theater im eigenen Theatersaal hat sich    in der Campuskultur etabliertt

Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 1533-0
www.fh-frankfurt.de

 

Hochschule Fulda
Die Hochschule Fulda wurde 1974 als fünfte staatliche Fachhochschule des Landes Hessen eingerichtet. Bereits seit 1971 war sie Teilstandort der Fachhochschule Gießen. Die Vorläuferinstitution der Fuldaer Hochschule war das 1963 eröffnete Pädagogische Fachinstitut, das der Ausbildung von Lehrern in den musisch-technischen Fächern diente. Trotz des zügigen Ausbaus auf zurzeit acht Fachbereiche mit über 130 Stellen für Professorinnen und Professoren und fast ebenso vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie für ihre mehr als 6.000 Studierenden überschaubar geblieben. Fulda ist die Hochschule der kurzen Wege. Die meisten Gebäude gruppieren sich um einen Campus. Studierende können sich hier untereinander – ebenso wie die Professorinnen und Professoren – gut kennenlernen. Mit den Fachbereichen Angewandte Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Lebensmitteltechnologie, Ökotrophologie, Pflege und Gesundheit, Sozial- und Kulturwissenschaften, Sozialwesen sowie Wirtschaft deckt die Hochschule Fulda ein breites Fächerspektrum ab.  Neben einer soliden gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklungen aufgeschlossenen Ausbildung der Studierenden wird in den Fachbereichen angewandte Forschung betrieben. Zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben werden gemeinsam mit osthessischen Unternehmen und anderen Institutionen durchgeführt. Dieser Praxisbezug kommt nicht nur den Kooperationspartnern der Hochschule, sondern auch der Qualität von Forschung und Lehre zugute. Rund zwölf Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland, insgesamt aus über achtzig Ländern.

Hochschule Fulda  - University of Applied Sciences
Marquardstr. 35
36039 Fulda
Telefon: 0661/9640-0
www.hs-fulda.de

 

Hochschule Geisenheim University
Die Hochschule Geisenheim University ist die 13. Hochschule des Landes Hessens und die deutschlandweit erste Hochschule „Neuen Typs“. Sie verbindet Forschung, Bildung und Praxis im Bereich der Spezialkulturen im Wein- und Gartenbau sowie deren vielfältigen Produktions- und Verarbeitungsbereichen. Weitere inhaltliche Schwerpunkte liegen in Landschaftsarchitektur, Landschaftsbau und Naturschutz, auf der Logistik für Frischprodukte, der Lebensmittelsicherheit sowie der Betriebswirtschaft und Vermarktung.

Derzeit studieren an der Campus-Hochschule im Rheingau rund 1.600 Studierende in acht berufsqualifizierenden, praxisorientierten Bachelor-Studiengängen – einer davon englischsprachig – und neun forschungsbasierten Master-Studiengängen. Der wissenschaftliche Nachwuchs promoviert in Kooperation mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland; vom starken internationalen Partnernetzwerk der Hochschule Geisenheim University profitieren sowohl Studierende als auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Hochschule Geisenheim University bearbeitet in der Forschung vielfältige Themenbereiche, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Sonderkulturen orientieren. Hierzu gehören Forschungsfelder, die von der Entwicklung von Kulturlandschaften und Stadtregionen, über die Bearbeitung pflanzenwissenschaftlicher Aspekte mit Relevanz für den Anbau von Reben und gartenbaulichen Kulturpflanzen bis hin zu Produktionsverfahren und Qualitätsmerkmalen der Erzeugnisse von Sonderkulturen einschließlich ihrer Vermarktung reichen. Diese Forschungsgebiete stehen im Kontext der globalen Herausforderungen im Agrar- und Ernährungsbereich.

Hochschule Geisenheim University
Von-Lade-Straße 1
65366 Geisenheim
Tel: +49 6722 502 0
www.hs-geisenheim.de

 

Hochschule RheinMain
Die Hochschule RheinMain wurde 1971 als Fachhochschule Wiesbaden aus den ehemaligen Ingenieurschulen in Geisenheim, Idstein und Rüsselsheim sowie der ehemaligen Werkkunstschule in Wiesbaden gegründet. Seit dem 1. September 2009 heißt sie Hochschule RheinMain/University of Applied Sciences/Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim. Durch Zusammenlegung von ehemals 14 Fachbereichen entstanden in den vergangenen Jahren die heutigen sechs Fachbereiche. In Wiesbaden die Fachbereiche: Architektur und Bauingenieurwesen, Design Informatik Medien, Sozialwesen sowie die Wiesbaden Business School; in Rüsselsheim ist der Fachbereich Ingenieurwissenschaften und in Geisenheim der Fachbereich Geisenheim (mit den Studiengängen Gartenbau, Internationale Weinwirtschaft, Landschaftsarchitektur, Weinbau und Getränketechnologie) angesiedelt. Insgesamt studieren an der Hochschule RheinMain mehr als 10.000 Studierende in mehr als 50 Studiengängen, darunter berufsintegrierte, duale und Online-Studiengänge sowie 17 Masterstudiengänge. Die Hochschule RheinMain hat zirka 700 Beschäftigte, davon 226 Professorinnen und Professoren. Die Hochschule RheinMain ist die erste Fachhochschule in Deutschland mit eigenständigem Doktorantenkolleg und seit dem Sommersemester 2009 mit einem kooperativen Doktorandenkolleg mit der Goethe-Universität Frankfurt.

Hochschule RheinMain
Kurt-Schumacher-Ring 18
65197 Wiesbaden
Tel: 0611 94 95 – 01
www.hs-rm.de/

Technische Hochschule Mittelhessen
Die im Jahr 2010 umbenannte Technische Hochschule Mittelhessen ist ein relativ neuer Teil  der hessischen Bildungslandschaft. Nach der Gründung 1971 bot die TH Mittelhessen hauptsächlich die klassischen Ingenieurswissenschaften an und arbeitete eng mit der hiesigen Industrie zusammen. Mit Standorten in Gießen, Friedberg und Wetzlar hat die TH Mittelhessen ihr Bildungsangebot kontinuierlich ausgebaut und bietet jetzt mehr als 50 verschiedene Studiengänge für etwa 13.000 Studenten. Die THM umfasst elf  Fachbereiche, an denen neben Maschinenbau auch Wirtschaftswissenschaften, Krankenhaus- und Medizintechnik und sogar Sozial- und Kulturwissenschaften gelehrt werden. Sowohl Bachelor- als auch Masterstudiengänge werden angeboten.  Die THM pflegt enge Kontakte zur Industrie. Zahlreiche mittelständische Unternehmen haben Technologien und Produkte zusammen mit Studenten und Professoren der THM entwickelt.

Technische Hochschule Mittelhessen
Wiesenstr. 14
35390 Gießen
Tel: 0641-309-0
www.th-mittelhessen.de

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt am Main ist Hessens einzige Hochschule für Musik, Theater und Tanz. Sie bildet Instrumentalisten und Musiklehrer, Sänger, Komponisten und Dirigenten, Tänzer, Regisseure und Schauspieler aus. 65 Professoren und 320 Lehrbeauftragte unterrichten etwa 900 Studierende. Das vielfältige künstlerische Potenzial spiegelt sich in den gut 20 Studiengängen wider, in denen die HfMDK praxisnah ausbildet. Unterrichtet wird am Instrument und im Gesang, dazu Komposition, Dirigieren und Kirchenmusik sowie Lehramt an Grund-, Haupt-  und  Realschulen, Gymnasien und Förderschulen. Gelehrt wird darüber hinaus neben zeitgenössischem und klassischem Tanz auch Schauspiel und Regie, Theater- und Orchestermanagement. Zudem besteht die Möglichkeit zur Promotion in den Fächern Musikpädagogik und Musikwissenschaft. Zugleich initiiert die Hochschule Kooperationsprojekte mit verschiedenen Mitgliedern der Gesellschaft  sowie Schulen und Musikschulen und setzt sich so für die kulturelle Bildung ein. Auch die Vernetzung mit den Kulturinstitutionen Frankfurts und der Rhein-Main-Region prägt das Hochschulprofil. Mit rund zweihundert öffentlichen Konzerte und Veranstaltungen im Jahr schafft die HfMDK  künstlerische Impulse und ist starker Standortfaktor für die Stadt Frankfurt und die Rhein-Main-Region.

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Eschersheimer Landstraße 29-39
60322 Frankfurt am Main
Tel: 069-154 007-0
www.hfmdk-frankfurt.info

Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Die heutige Hochschule für Gestaltung Offenbach blickt auf eine mehr als 175-jährige Entwicklung zurück. 1832 als Handwerkerschule zur besseren Ausbildung des handwerklichen Nachwuchses gegründet, wurde sie bald zu einer Kunstgewerbeschule, in der gleichzeitig handwerkliche, künstlerische und theoretische Fächer unterrichtet wurden. 1970 erfolgte die Umwandlung in eine künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule des Landes Hessen. Heute ist die HFG Offenbach auf dem Gebiet der  künstlerischen und wissenschaftlichen  Lehre tätig und forscht auf den vielfältigen Gebieten der visuellen Kommunikation und der Produktgestaltung unter besonderer Berücksichtigung der elektronischen Medien und neuester Technologien. Die Hochschule zeichnet sich durch große Offenheit aus: Kunst, Medien und Design werden gleichberechtigt gelehrt und miteinander entwickelt. Dabei geht es auch um das Zusammenwirken von Theorie und Gestaltung, Experiment und Produkt, neuer und alter Bilderzeugungstechniken. Für den Abschluss des Studiums (Diplom-Designer) stehen vier Fachrichtungen zur Wahl: Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnen- und Kostümbild (Fachbereich Visuelle Kommunikation) und Produktgestaltung.  Zusätzlich bietet die Hochschule ein zweisemestriges projektbezogenes,
Aufbaustudium an.
Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Schlossstraße 31, 63065 Offenbach am Main
Tel. 069.80059-0
www.hfg-offenbach.de

Das duale Studium

Duale Studiengänge haben sich in den vergangenen Jahren zu einem erfolgreichen und anerkannten Qualifizierungsweg entwickelt. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bietet Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt auf die Ansprüche ihres Unternehmens hin  auszubilden und sich dauerhaft hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte zu sichern. Studierende können durch den wechselnden Einsatz in Betrieb und Hochschule bzw. Berufsakademie das theoretisch Erlernte direkt in der Praxis umsetzen.
Darüber hinaus setzen duale Studiengänge eine enge, partnerschaftliche Kooperation zwischen den Unternehmen und den Hochschulen bzw. Berufsakademien voraus. Diese Zusammenarbeit führt zu einem Technologie- und Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Bildungsanbietern.
Unter einem dualen Studium versteht man im Allgemeinen die Kombination eines Studiums an einer Hochschule oder Berufsakademie (staatlich oder staatlich anerkannt) mit einer Berufsausbildung oder Berufstätigkeit. Drei Partner kooperieren bei einem dualen Studium:

  • Studierende/r
  •  Unternehmen
  •  Hochschule/Berufsakademie

Jeder dieser Beteiligten steht mit den beiden anderen in Kontakt. Das Unternehmen schließt einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag mit den Studierenden und einen Kooperationsvertrag mit der Hochschule bzw. der Berufsakademie. Die Studierenden wechseln zwischen Studium und Praxis, also zwischen Hochschule bzw. Berufsakademie und Unternehmen. Die Hochschule bzw. Berufsakademie ist ebenfalls vertraglich mit den beiden anderen Partnern verbunden.
Das besondere Plus des dualen Studiums: Theorie und Praxis sind eng miteinander verbunden. Was die Studierenden in der Theorie erlernen, können sie direkt in der Praxis erproben. So rekrutieren Unternehmen Beschäftigte, die optimal auf die betrieblichen Erfordernisse hin ausgebildet sind. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bietet Studierenden vielfältige Vorteile, denn das Duale Studium ist:

  • flexibel: Theorie kann sofort in der Praxis umgesetzt werden.
  •  praktisch: Es gibt keinen „Praxisschock“ beim Übergang in das Berufsleben.
  •  schnell: Die Kombination von Theorie und Praxis ist deutlich kürzer als eine Addition.
  •  rentabel: Studiengebühren werden meist vom Unternehmen bezahlt und man erhält eine Ausbildungsvergütung.
  • zukunftssicher: Absolventinnen und Absolventen werden in der Regel vom Unternehmen übernommen

Mehr Informationen über  das „Duale Studium Hessen“ sind zu finden unter www.dualesstudium-hessen.de.

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