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Immer einen Schritt voraus


  • Logistik Günstig gelegen im Zentrum Deutschlands und Europas, hat sich Hessen zu einer ...
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Hessen hat eine Spitzenposition errungen – besonders durch seine Wirtschaftsdynamik. Seit einem Vierteljahrhundert erwirtschaftet kein Flächenland ein höheres Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen. So lag es im Jahr 2011 bei rund 71.800 – und damit um mehr als 16 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Doch nicht allein hinsichtlich der Arbeitsproduktivität, sondern auch bezüglich der Arbeitnehmerzahl ist Hessen vielen Bundesländern einen Schritt voraus: Die Arbeitslosenquote ist dort deutlich niedriger als andernorts. Während sie Ende 2011 in Hessen 5,4 Prozent betrug, erreichte sie zu diesem Zeitpunkt in Gesamtdeutschland 6,7 Prozent. Das Produzierende Gewerbe bietet 570.000, der Dienstleistungsbereich 1,7 Millionen Menschen Arbeit.

Das Produktions- und Dienstleistungsgewerbe lässt sich weiter aufschlüsseln: Vor allem zehn ebenso traditionsreiche wie zukunftsweisende Branchen tragen zur Stärke Hessens bei. In Nordhessen herrschen die Logistikbranche, der Fahrzeugbau und die Energietechnologien vor. Mittelhessen kann sich insbesondere auf die Biotechnologie, die optische Industrie und die Medizintechnik stützen. Südhessen baut vorwiegend auf die Automobilindustrie, das Finanzwesen, die chemische Industrie und die Informations- sowie Kommunikationstechnologie. In den drei Regionen Hessens fest verwurzelt, greifen die Wirtschaftszweige bis in das nahe und ferne Ausland. Die Exportquote des verarbeitenden Gewerbes übertrifft im Jahr 2011 mit 52 Prozent den Bundesdurchschnitt. Im Jahr 2010 hat die hessische Wirtschaft Waren im Wert von 51,6 Milliarden Euro ausgeführt – das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zum Krisenjahr 2009.

Hessens Internationalität ist unübersehbar. Ein wichtiges Indiz sind etwa die ausländischen Direktinvestitionen in Höhe von über 70 Milliarden Euro – sie machen knapp 15 Prozent des Gesamtbestandes in Deutschland aus. Warum ausländische Großunternehmen Hessen besonders schätzen? Zum einen profitieren sie von der zentralen Lage und der außerordentlichen Infrastruktur des Bundeslandes. Der Flughafen und der Hauptbahnhof in Frankfurt zum Beispiel gehören zu den bedeutendsten Knotenpunkten des Kontinents. Dass sich Flugrouten und Bahnschienen kreuzen, ist aber nur ein Grund für Investitionen. Das Zusammentreffen von Forschungseifer und Unternehmergeist ist ein weiterer. Cluster und Netzwerke haben sich in ganz Hessen gebildet, um Innovationen zu schaffen und Impulse zu liefern. Vertreter von Wissenschaft und Wirtschaft, Instituten und Firmen tauschen sich rege aus. Ihr Ziel ist festgesteckt: „Hessen ganz vorn.“